Was ist besonders an den analog Fotografie
von Falk Scheller?
Ich bin Falk Scheller, Analog Fotograf aus Hamburg. Für meine freien Arbeiten bin ich oft mit meiner alten analogen Kamera von 1977 unterwegs. Gerade diese Art zu fotografieren macht für mich den besonderen Reiz aus: Jedes Bild trägt etwas Einmaliges in sich und lässt sich nicht exakt wiederholen.
Wer analog fotografiert, weiß, wie groß der Unterschied zum digitalen Arbeiten ist. Natürlich spielen Erfahrung, Wissen und fotografische Entscheidung eine wichtige Rolle. Trotzdem bleibt im Moment des Auslösens immer ein Teil offen. Film reagiert auf Licht, Temperatur, Alter, Lagerung und Entwicklung. Wärme, Kälte oder ein Film, der schon länger in der Kamera liegt, können das Ergebnis beeinflussen. Manchmal entstehen dadurch genau die kleinen Unregelmäßigkeiten, die ein Bild besonders machen.
Für mich gibt es beim Fotografieren eine klare Regel: ein Auslöser pro Situation. Nicht drei, zehn oder hundert Varianten aus leicht anderen Perspektiven. Ich entscheide mich für den Moment und lasse ihn stehen.
So entsteht jedes Foto als eigenes Bild. Nicht perfekt kontrolliert, nicht beliebig wiederholbar, sondern als sichtbarer Augenblick mit eigener Geschichte.
Wenn du eine Frage hast oder dir etwas anderes auf dem Herzen liegt, schreib mir gerne.
#FalkAufFilm
Was ist die analog Fotografie?
Der Begriff Analogfotografie ist durch die Digitalfotografie entstanden. Vorher gab es nur eine Art der Fotografie und das war die mit der Kamera, in der ein Film eingespannt war. Aus dem Film wurde ein Negativbild entwickelt. Dieses Negativfoto wurde wiederum in einer Dunkelkammer auf das Positivmaterial (-papier) belichtet. Als Ergebnis des Prozesses hielt man ein Foto aus Papier in der Hand. Heute wird diese Art der Fotografie als Analogfotografie bezeichnet.